Sauna
Geschichte
Das Wort Sauna stammt aus dem finnischen und heißt so viel wie „Raum aus Holz“, auf deutsch bedeutet der Begriff so viel wie Schwitzbad.
Das Saunieren gab es bereits in der Steinzeit. Es handelte sich damals noch nicht um elektrische, schöne gebauten Saunen aus Holz sondern um Erdlöcher. In diesen waren Steine, die durch darauf gegossenes Wasser erwärmt wurden.
Die Sauna kommt ursprünglich jedoch nicht aus Finnland sondern die ältesten Sauna bzw. Vorrichtungen zum Saunieren fanden sich in Ostasien. Von dort aus hat sich das Saunieren nach Amerika verbreitet.
Vermutlich haben die Finnen vor ca 2000 Jahren bei ihrer Einwanderung diese Badeform importiert, der weitere Weg war die Verbreitung über Kleinasien in den gesamten Mittelmeerraum.
Später entdeckten die Eskimos die angenehme Wirkung; auch die slawischen Völker haben in Europa die Saunakultur eingeführt. Während es in Schweden Badestuben auf Bauernhöfen noch im 18. Jahrhundert gab, hat die Tradition der Sauna in Finnland/Russland ununterbrochen bestanden.
Ab dem ersten Viertel des 20. Jahrhundert n. Chr. wurde der Begriff Sauna wieder modern.
Warum?
Seit ewigen Zeiten besteht das Bedürfnis des Menschen nach Wärme. Durch das Heranwachsen im Mutterleib wird man von Anfang an mit Wärme umsorgt. Hierbei fördert Wärme die Durchblutung, den Kreislauf, Stoffwechsel und die Ausscheidung. Gleichzeitig ist die Haut mit fast 2 m² Fläche unser größtes Organ und somit gleichzeitig mit mehreren Aufgaben betreut. Die Haut wird oft auch als zweite Niere bezeichnet.
Durch die Pflege der Haut (Ernährung, Bewegung, Wärme) entsteht Wohlbefinden, daher ist es sinnvoll, sie zur Vorbeugung von Krankheiten oder Wiederherstellung/Förderung von Gesundheit zu nützen (Hyrotherapie, Thermotherapie, Sauna).
Die mediznisch gezielte Anwedung von Wärme wird hierbei als Hyperthermie bezeichnet, das Ziel ist hierbei die Durchblutung zu steigern und die Abwerhevorgänge/den Stoffwechsel zu stärken und anzuregen.