Balneotherapie und Thalasso

Als Balneotherapie wird eine Bädertherapie bezeichnet, bei der eine Kombination von natürlichen Heilmitteln (Fangobäder, Heilquellen) eingsetzt wird. Ergänztwerden kann die jeweilige Therapie durch Hydrotherapie, Inhalationen, Unterwasermassagen, Stangenbad/Bewegungsbad, Trinkkuren und auch einem individuellen Ernährungs-, Bewegungs-, und Entspannungsprogramm.

Eingesetzt wird die Balneo Therapie bei
- Schmerzen jeder Art (Muskelschmerzen, Muskelverspannungen)
- Verspannungen
- zur Normalisierung des Blutdrucks
- zur Entspannung

Die Balneo Therapie führt zu einer positiven Beeinflussung von Haut als auch von Psyche.

Thalasso-Fitness aus dem Meer

Der Begriff der Thalassotherapie wird vom griechischen Wort “Thalassa” (für Meer) abgeleitet. Diese Form der Awuatherapie basiert auf Schön/Schlankmachern aus dem Ozean. Algen, Schlick und Meerwasser werden als Mittel gegen Schmerzen, Stress und überflüssige Pfunde eingesetzt. Mittlerweile wird die Thalassowellness in vielen Hotels angeboten, klassische Anwednungen werden hier auch mit Ernährungs- und Fitnessprogrammen kombiniert.

Wohltat Wasser
Die Basis aller Anwendungen für die Thalassotherapie ist das Meer und alles, was es zu bieten hat: jod- und mineralhaltiges Salzwasser, Algen und Schlick.

Das Meerwasser kann sanft eingesetzt werden, wie im 34°C warmen Pool mit gefiltertem, konzentriertem Meerwasser und Massagedüsen. Die Wärme entspannt die Muskeln und sorgt dafür, dass Meereswirkstoffe wie Magnesium, Schwefel und Jod besonders gut über die Haut aufgenommen werden. Der Grund liegt in der ähnlichen Mineralstoffzusammensetzung des Meerwassers und des menschlichen Blutplasmas. Unterwasserdruckstrahldüsen und Massagewirbel können gezielt auf einzelne Körperteile gerichtet werden. In einem speziellen Sprudelwannenbad wird die Haut mit tausenden winzigen Sauerstoffbläschen massiert und versorgt.

Duschtherapie
Schon etwas härter geht es bei der Duschtherapie zu. Schwallgüsse (ähnlich wie beim Saunabaden) regen den Stoffwechsel intensiv an, und der frische, belebende Strahl der „Jetdusche“ massiert Problemzonen bis tief ins Körpergewebe – was sich vor allem bei Verspannungen, aber auch bei Cellulite bewährt hat. Wer dagegen eher sein Nervensystem regenerieren und /oder Schlafstörungen kurieren will, sollte beim sanften Meerwassersprühregen, der so genannten Vichy-Dusche, entspannen. Hier kann sich die Haut außerdem so mit Feuchtigkeit voll saugen und fühlt sich hinterher frisch an.

Anregende Algen
Etwas mehr greifbare Substanz bekommt die Thalassotherapie in Form von Algen. Sie gehören zu den ältesten Lebewesen auf diesem Planeten; in einem Kilogramm sind die aktiven Bestandteile von immerhin rund 100 000 Litern Meerwasser enthalten. Als Peeling, Packung, Wickel, Badezusatz, Maske, Creme, Körpergel, Seife oder Nahrungsergänzung sorgen Algen für eine intensive Entschlackung, verbesserte Durchblutung und Stoffwechselanregung. Die Meerespflanzen enthalten verschiedene Wirkstoffe des Ozeans wie beispielsweise Aminosäuren, Mineralien (vor allem Jod) und Vitamine in hoher Konzentration. Ihr Schwefelgehalt wirkt zusätzlich entwässernd, Jod hilft bei der Aktivierung des Stoffwechsels. Meeresschlick mit feiner Körnung peelt die Haut herrlich glatt und versorgt sie mit Mikrostoffen aus braunen Algen.

Salzbad-Kuren
Viele Neurodermitiker setzen auf Salzbäder gegen den Juckreiz, nicht nur im Toten Meer, wo Kuren angeboten werden, sondern auch in der heimischen Badewanne.

Salz wirkt auf der Haut desinfizierend und entzündungshemmend. Pro Liter Wasser werden zehn bis 30 Gramm Salz, wobei das billigste völlig ausreichend ist, in 35 bis 38°C warmes Badewasser gegeben. Für ein Sitzbad werden dann etwa zwei Päcken Salz benötigt. Wenn man länger als zehn Minuten im Bad verbringt besteht die Gefahr das unnötig Hauttalg gelöst wird, dies führt zu stärkerer Trockenheit der Haut. Eine UV Licht Therapie ist hier sinnvoll, diese sollte von einem Hautarzt durchgeführt werden.

Dampfbad

Ein Dampfbad wird auch als Schwitzbad bezeichnet. In diesem wird mit Wasserdampf gesättige (oder übersättigte) Luft mit einer Temperatur von 40-60 C bereitgestellt, die auf den Körper einwirkt. Im Dampfbad wird vor allem die Körpertemperatur gesteigert. Ein Dampfbad wird vor allem bei Bronchitis und chronischen Erkrankungen des Bewegungssystems angewandt.

Kamillendampfbad
Bei beginnendem grippalem Infekt mit verstopfter Nase, Entzündung der Nasennebenhöhlen, Bronchitis und Kehlkopfentzündung sowie bei unreiner Haut haben sich Kamillendampfbäder sehr gut bewährt. Eine Hand voll Kamillenblüten wird in einen Topf mit kochendem Wasser gegeben: Halten Sie den kopf darüber und ziehen Sie ein Tuch über Kopf und Topf, damit der Dampf gut inhaliert werden kann. Vorsicht, verbrühen Sie sich nicht! Inhalieren Sie dann 10 bis 15 Minuten den Kamillendampf und ruhen Sie anschließend eine halbe Stunde im Bett.